Plus ein ganz besonderes Geschenk für dich

Liebe Leserin und lieber Leser,

zum Jahresende hin tauchen sie immer wieder auf. Die kleinen Plagegeister namens gute Vorsätze. Wie schön ist es doch bereits in Gedanken die Ziellinie überschritten zu haben, bevor man überhaupt auch nur einen einzigen Schritt unternommen hat. In seiner Vorstellung malt man sich bereits all die wundervollen Momente aus. Wie man elegant und lässig-entspannt im hautengen Sportler-Dress die Promenade entlang joggt, während einem die bewundernden Blicke der Passanten folgen. Wie man die Packung Kippen ohne eine Hauch von Zweifel in den Mülleimer wirft, ohne sie nach wenigen Minuten gleich wieder nervös herauszukramen, um sich zur Beruhigung eine Fluppe anzustecken. Wie sich der finanzielle Erfolg auf wundersame Art und Weise einstellt, da man sich schließlich mit dieser außergewöhnlichen Aktien-Strategie beschäftigen wird, die einem garantiert Millionen in die Kasse spült.

Mit der Eleganz eines Zombies

Gute Vorsätze sind vor allem eines: wundervolle Geschichten. Vor unserem inneren Auge erzählen wir uns die Geschichte unserer einzigartigen Verwandlung vom leidgeplagten, frustrierten Individuum zu einer heroischen Lichtgestalt mit nahezu superheldenähnlichen Kräften. Zweifel, Enttäuschungen, Entbehrungen, Frustrationen – das alles gibt es nicht. Wir sind sofort am Ziel. Der Himmel teilt sich, Fanfaren erschallen, unsere Mitmenschen jubeln uns zu. Bis zu jenem Moment, an dem wir versuchen unsere guten Vorsätze wirklich in die Tat umzusetzen. Im Matsch des Frühjahr-Schnees joggen wir mühevoll durch den Park. Unsere Atmung geht keuchend, unsere Bewegungen erinnern bereits nach 300 Metern an die Eleganz eines Zombies und Passanten sind zu dieser arschkalten Jahreszeit eh kaum unterwegs.

Gute Vorsätze können ganz schön frustrierend sein. Sie locken uns mit einem herrlichen Ziel. Die Steinigkeit des Wegs dorthin blenden wir jedoch geflissentlich aus. Zweifel und Unsicherheiten mag einfach niemand.

Dass uns das Erreichen des Ziels elysische Zustände beschert, erachten wir als gewiss. Wie könnte man auch nur daran zweifeln, dass man dauerhaft glücklich ist, sobald man 20 Kilo weniger wiegt, Millionen auf dem Konto hat oder endlich all seine Laster aufgegeben hat.

Diesmal werden wir durchhalten!

Jedes Jahr erzählen wir uns diese Geschichten aufs Neue. Anstatt uns mit der Gegenwart zu beschäftigen, projizieren wir eine Wunschvorstellung in die Zukunft. Wir stehen vor dem Spiegel, betrachten unsere Makel und finden uns meist scheußlich. Wir können uns nicht leiden und hoffen auf die vielversprechende Zukunft, in die uns unsere guten Vorsätze führen sollen. Doch bereits wenige Tage nach unserem Aufbruch und einem glühenden Schwur, dass wir dieses Mal definitiv durchhalten werden, verpasst uns das Leben einen heftigen Schwinger.

Die Zeit fehlt, es ist zu kalt, zu warm, der Himmel zu hell, zu dunkel, die Füße schmerzen oder genau in jenem Moment, als wir zum Sport aufbrechen wollten, kommt unser Lieblingsfilm im Fernsehen.

Das Leben ist eben hart und voller Schicksalsschläge. Manche halten länger durch, andere kürzer. Ihre guten Vorsätze verwirklichen jedoch nur die wenigsten. Dabei ist die Wunschliste der Verbesserungen lang: Stress abbauen, weniger oft auf das Smartphone schauen oder die Klassiker Gewichtsverlust und mehr Bewegung.

Weißt du, was du willst?

Macht es überhaupt noch Sinn sich Ziele zu setzen? Absolut! Unsere guten Vorsätze sollten wir allerdings ein für alle mal über Bord werfen. Sie wirken wie die Karotte, die vor dem Maul des Esels baumelt: sehr verführerisch, aber unerreichbar. Auf Dauer frustriert das nur.

Doch wie bekommen wir das, was wir uns wünschen? Und ist das, was wir uns wünschen überhaupt relevant für unser eigenes Leben?

Die meisten Leute würden sagen: Aber ganz bestimmt!

Aus meiner persönlichen Erfahrung sowie aus meiner Erfahrung als Coach heraus, habe ich oft das Gegenteil erlebt. Die meisten Menschen glauben zu wissen, was sie sich wünschen und was ihnen wirklich wichtig ist.

Wenn man sie jedoch ihre Werte und Talente bestimmen lässt, – wofür ich die Werte und Talente-Cards entwickelt habe –, erhalten die plötzlich ganz andere Ergebnisse als erwartet. Die Überraschung ist dann groß. „Wie kann das denn sein?“, lautet eine häufige Frage.

Was wir alle unterschätzen, ist, wie stark wir durch äußere Meinungen in unseren Vorstellungen beeinflusst werden. Die Medien, unsere Eltern, Bezugspersonen aus Schule, Uni und Beruf prägen unsere Bilder von Erfolg, Glück und Erfüllung. Wir orientieren uns automatisch daran. Ohne diese Ansichten jemals zu hinterfragen.

Sobald die eigene Werte und Talente jedoch einmal ermittelt wurden, beginnt etwas Wundervolles. Wir konzentrieren uns auf das Wesentliche. Auf das, was uns wichtig ist. Das reduziert nicht nur den Erwartungsdruck an uns selbst enorm, sondern gibt uns auch die Möglichkeit mit der Entfaltung unseres wahren Potenzials voranzuschreiten.

Ein besonderes Geschenk für dich

Im Verlauf meines Lebens habe ich eine Vielzahl von Erfahrungen gesammelt. Ich kenne die Höhen und Tiefen, die euphorischen Momente und die Selbstzweifel, die einen richtig nach unten ziehen. Meine Erfahrungen und Erkenntnisse habe ich 2016 in einem Buch mit dem Titel „Trotz Erziehung erfolgreich“ verarbeitet, das sich mittlerweile in der dritten Auflage befindet.

Normalerweise kostet das 192-seitige E-Book 12,99 Euro. Um dir das Thema Zielsetzung näher zu bringen, lade ich dich herzlich ein, dir die elektronische Version von „Trotz Erziehung erfolgreich“ schenken zu lassen. Trage dich einfach hier für meinen Newsletter ein und erhalte mein Buch geschenkt! Und keine Sorge: Ich schicke nur dann Newsletter, wenn ich wirklich etwas Wichtiges und Mitteilungswertes zu sagen habe.

Genieße den Weg

Wirf deine guten Vorsätze über Bord. Finde stattdessen deine wahren Werte und Talente heraus, bestimme damit deine Ziele, beginne mit der Umsetzung und genieße den Weg dorthin. Rückschlägen und Enttäuschungen wirst du zwar auch dann begegnen, aber deine wichtigsten Werte und Talente werden dir die Kraft geben, solche Durststrecken durchzustehen.

Ich wünsche dir einen möglichst schönen und entspannten Jahresausklang.

Viele Grüße
Dein Volker

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